Aktuelle Projekte

Die Studierenden des Institutes für Kommunikationsmanagement haben die Möglichkeit, an spannenden und vor allem Praxis bezogenen Projekten teilzunehmen. Einige Projekte werden im Folgenden kurz vorgestellt:

Auch ein Traumschiff braucht Kommunikation

Entwicklung eines Kommunikationskonzeptes für einen Luxusliner der AIDA-Kreuzfahrtflotte - in Kooperation mit der MeyerWerft Papenburg und AIDA Cruises Rostock

 

Ende September 2006 war die Meyer Werft Austragungsort für die Initiative Land der Ideen (www.land-der-ideen.de). Schirmherr der Initiative ist Bundespräsident Horst Köhler. Gemeinsam mit AIDA Cruises (Rostock) will die Meyer Werft ein Medienprojekt starten, bei dem Schüler und/oder Studenten Vorstellungen entwickeln, wie sie sich das innovativste AIDA-Clubschiff der Zukunft wünschen.

 

Unter der Leitung von Prof. Dr. Detlev Dirkers haben die Teilnehmer des Projektes im WS 2006/07 die Aufgabe, für ein zur Zeit noch nicht fertig gestelltes „Traumschiff“ in allen Einzelschritten ein komplettes Kommunikationskonzept zu entwickeln, dass von klassischer Pressearbeit über Filmproduktionen und Online-Auftritten bis hin zu aufwändigen Events ein breites Spektrum an Kommunikationsmaßnahmen einschließt.

 

Die Ergebnisse werden schließlich Verantwortlichen der MeyerWerft präsentiert.

 

Der Mittelstand – politisch sprachlos?

Eine Feldstudie des Instituts für Kommunikationsmanagement hat es gezeigt: PR ist im Mittelstand zwar Chef -, aber Nebensache.

 

Auf dieser Erkenntnis aufbauend stellen sich nun die weitergehenden Fragen:

- Welche Möglichkeiten hat der Mittelstand, um seine Anliegen in die politische Diskussion einzubringen?

- Wie weit sieht sich der Mittelstand politisch repräsentiert?

- Wer vertritt die Interessen des Mittelstandes am Sitz von Parlament und Regierung?

- Welche Ist-Situation steht welcher Soll-Vorstellung gegenüber?

 

Diesen Fragen wird in einer zweiteiligen Veranstaltungsreihe nachgegangen: Zunächst lernen die Studierenden die Strukturen der Interessenvertretung des Mittelstandes in Berlin kennen und analysieren diese im Hinblick auf ihre Mittelstandstauglichkeit.

In einem zweiten Teil erarbeitet dieselbe Studierendengruppe eine Befragung des Mittelstandes, um analog zu den Erkenntnissen rund um das Themenfeld Public Relations Erkenntnisse zum Thema Interessensvertretung / Lobbying zu erarbeiten.

Projektpartner ist der Verlag Helios Media GmbH, Berlin.

 

Öffentlichkeitsarbeit für Schulen II

Entwicklung eines Handbuches als Leitfaden für Öffentlichkeitsarbeit an Schulen – in Kooperation mit verschiedenen emsländischen Schulen

 

Durch Pisa, Schul-TÜV und andere Einflüsse stehen Schulen aller Bildungsstufen heute in einem Wettbewerb um Schüler, Ressourcen und Finanzen und müssen sich ihren Bezugs- und Anspruchsgruppen gegenüber sehr viel offensiver darstellen als es bislang erforderlich war. Ein spannendes Arbeitsfeld für die PR.

 

Nachdem Studierende des Instituts für Kommunikationsmanagement bereits im Sommersemester 06 bestehende Strukturen der internen und externen Öffentlichkeitsarbeit an Schulen untersuchten und daraus ein Konzeptpapier mit ersten Handlungsempfehlungen entstand, wird im WS 06 / 07 das Konzept eines praxisorientierten Handbuches zum Thema Öffentlichkeitsarbeit an Schulen ausgearbeitet und durch eigene Beiträge (Aufsätze, Interviews u.s.w.) umgesetzt.

 

Das Handbuch soll den Schulen den Umgang mit dem Thema Öffentlichkeitsarbeit bei ihrer täglichen Arbeit erleichtern und zukünftig als Grundlage für eine kontinuierliche und durchdachte Öffentlichkeitsarbeit dienen.

Braucht PR Ethik? Lingener Studierende eröffnen Weblog zum Thema

Die Redaktion von prethik.de

PR und Öffentlichkeitsarbeit stehen nach wie vor unter hohem Legitimationsdruck. Der Diskurs innerhalb der Branche und des Faches trägt diesem Umstand kaum Rechnung.

 

Um die Diskussionen zum Thema PR und Ethik nachhaltig zu beleben, hat ein Kreis von Studierenden des Instituts für Kommunikationsmanagement der Fachhochschule Osnabrück am Standort Lingen (Ems) unter der Leitung von Prof. Dr. Achim Baum und Prof. Dr. Detlev Dirkers den Weblog www.prethik.de ins Leben gerufen.

 

Seit dem 3. Mai ist der Blog online. Das Projekt will PR-Praktiker, Journalisten, Lehrende und Studierende aller Disziplinen anregen, sich mit Ethik und Moral in der PR auseinander zu setzen und lädt zur aktiven Teilnahme an der Diskussion ein.

 

Ziel des Weblogs "prethik.de" ist es, durch die kontinuierliche Auseinandersetzung mit dem Thema ein neues Bewusstsein für die Verantwortung von PR zu schaffen: "Predigen liegt uns nicht, aber die Frage "Braucht PR Ethik" beschäftigt uns über ein Seminar hinaus. Denn wir werden später in einem Berufsfeld arbeiten, das immer mehr Einfluss auf die Meinungsbildung ausübt. Dies soll nicht durch Manipulation geschehen, die mit ethischen Grundsätzen bricht. Unser Engagement soll Kreise ziehen", so die einhellige Meinung der Studierenden.

PR-Forum 2006

Das Organisationsteam der Tagung

Rund 170 Kommunikationsexperten besuchten am 17. März 2006 das 3. Niedersächsische PR-Forum in Lingen (Ems). Das Projekt, das von Studierenden des Instituts für Kommunikationsmanagement unter der Leitung von Reinhold Fuhrberg vorbereitet und organisiert wurde konnte als voller Erfolg verbucht werden.

 

Bei den Teilnehmern aus Unternehmen, Wissenschaft und anderen Organisationen kamen die verschiedenen Podiumsdiskussionen und Workshops rund um das Tagungsthema „PR für Mittelstand und Standort – Märkte, Meinungen, Möglichkeiten“ gut an. Um die Organisation und Betreuung der Gäste kümmerten sich ebenfalls Studentinnen und Studenten des Instituts für Kommunikationsmanagement.

 

Während eine Seminars im Wintersemester 05/06 und einer Kompaktwoche im März 2006 bereiteten die Studentinnen und Studenten die ganztätige Tagung bereits umfassend vor und erhielten so einen Einblick in die konzeptionelle und organisatorische Umsetzung von Tagungen.

 

So ging die Arbeit der Studierenden von der Erstellung der Internetseite www.prforum2006.de über die Vorbereitung der Pressearbeit zu der Tagung und die Entwicklung eines Flyers sowie verschiedener E-Cards bis hin zur Organisation des Tagungsprogramms und Betreuung der Referenten und Teilnehmer.

 

Große Koalition für Kinder –<br> Kommunikationskampagne für den Landkreis Emsland

Vom Institut Kommunikationsmanagement entwickeltes Plakatmotiv für den Landkreis Emsland (Foto: Marion Jaekel)

Alle Medien beklagen es, die Politik beklagt es: Deutschland fehlt der Nachwuchs. Das Durchschnittsalter steigt rapide an. Die sozialen Sicherungssysteme geraten an ihre Grenzen. Familienpolitik wird zur Chefsache. Auch im Emsland ist trotz überdurchschnittlicher Geburtenrate künftig mit einer rückläufigen Bevölkerungsentwicklung zu rechnen.

 

Deshalb hat der Landkreis die Initiative "Große Koalition für Kinder" zur Förderung eines familienfreundlichen Emslands ins Lebens gerufen: Familienzentren sollen flächendeckend flexible Betreuungsangebote vorhalten, Unternehmer sollen familienfreundlicher werden.

 

Fester Bestandteil der "Großen Koalition für Kinder" ist die Entwicklung einer begleitenden Kommunikationskampagne. Dieses wird von Studierenden unter der Leitung von Reinhold Fuhrberg, Verwaltungsprofessor am Institut für Kommunikationsmanagement konzipiert. Zunächst wurden Großflächenplakate für Bundesstraßen sowie Plakate für öffentliche Einrichtungen entwickelt, die ab Juni 2006 auf das Thema aufmerksam machen und zur Diskussion anregen sollen. Weitere Maßnahmen wie die Entwicklung von Internetauftritt und Broschüren, sowie die Organisation von Veranstaltungen etc. werden folgen.

 

Messekommunikation: Das unterschätzte PR-Instrument?

Die Studierenden entwickeln ein Messekonzept für ein mittelständisches Unternehmen, das an der 61. IAA in Hannover teilnehmen wird

Galt die Teilnahme an Messen in früheren Jahren eher als ein notwendiges Übel für die Marketing- und/oder Verkaufsabteilung eines Unternehmens, so betrifft die Vorbereitung einer Messeteilnahme heute mindestens genauso die Verantwortlichen der Kommunikationsabteilungen. Denn den meisten Messen sagt man inzwischen nach, dass sie längst von der reinen Ordermesse zur Informations- und Kommunikationsveranstaltung geworden sind. Kommunizieren statt Verkaufen?

 

Im Seminar „Messekommunikation: Das unterschätzte PR-Instrument?" gehen die Studierenden unter Leitung von Prof. Dr. Detlev Dirkers dieser Frage nach und erarbeiten am Beispiel eines mittelständisches Unternehmens im Automotive-Bereich ein Messekonzept für die IAA 2006 in Hannover.

 

Die Exkursion zu einer Messe ist geplant. Je nach Gruppenstärke werden mehrere Konzeptionsgruppen gebildet. Das Ergebnis der Seminararbeit wird zum Abschluss präsentiert.

 

Projektarchiv