Mitarbeiter in der Lehre

 

Prof. Dr. Marianne Streisand

Angewandte Theaterwissenschaften

Telefon: 0591 80098-429
Fax: 0591 80098-492

E-Mail: m.streisand@fh-osnabrueck.de

  • Angewandte Theaterwissenschaften



Besucheradresse:
Baccumer Straße 3
49808 Lingen

Raum LB 0114
Bisherige Raumbezeichnung Am Wall Süd 16

Sprechzeiten:

Nach Vereinbarung


Vita:
  • geboren 1951
  • 1971- 1976 Studium der Germanistik und Theaterwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • 1976 –1987 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am „Zentralinstitut für Literaturgeschichte“ der Akademie der Wissenschaften, Berlin
  • 1983 Promotion
  • 1987 – 1999 Wissenschaftliche Assistentin am „Institut für deutsche Literatur“ der Humboldt-Universität zu Berlin
  • 2000 Habilitation
  • 2000 Gastprofessorin an der Hochschule/ Universität der Künste, Berlin, Fakultät: Darstellende Kunst
  • 2001 – 2003 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an „Zentrum für Literaturforschung“, Geisteswissenschaftliche Zentren, Berlin
  • Seit 1.10.2003 Professorin für „Angewandte Theaterwissenschaft“ am „Institut für Theaterpädagogik“ der FH Osnabrück, Fakultät für Gesellschaft und Technik in Lingen
  • 1989 bis 2004 Ständige Lehrbeauftragte für Kultursozialarbeit/ Theaterpädagogik an der Alice Salomon-Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, Berlin
  • Zahlreiche Lehraufträge und Workshops im Bereich der Theaterpädagogik im In- und Ausland

Veröffentlichungen:

 

 

I Bücher

 

  1. Frühe Stücke Heiner Müllers - Werkanalysen im Kontext der zeitgenössischen Rezeption. Dissertation. Berlin 1983. 250 Seiten (Typoskript- Kopie).
  2. Intimität. Begriffsgeschichte und Entdeckung der „Intimität“ auf dem Theater um 1900. Wilhelm Fink Verlag, München 2001. 375 S. (ISBN 3-7705-3552-9)
  3. Hg., gemeinsam mit Gerd Koch: Wörterbuch der Theaterpädagogik. Schibri – Verlag, Berlin und Milow 2003. 370 S. (ISBN 3-933978-48-3)
  4. Hg., gemeinsam mit Inge Münz-Koenen und Sabine Flach: Der Bilderatlas im Wechsel der Künste und Medien. Wilhelm Fink-Verlag, München 2005. 377 S. (ISBN 3-7705-4081-6)
  5. Hg., gemeinsam mit Ulrike Hentschel, Andreas Poppe, Bernd Ruping: Generationen im Gespräch. Archäologie der Theaterpädagogik. Schibri-Verlag Berlin und Milow 2005. 476 S. (ISBN 3-937895-22-1)
  6. Hg., gemeinsam mit Nadine Giese, Tom Kraus, Bernd Ruping: Talkin ‘bout my Generation. Archäologie der Theaterpädagogik II. Konferenzband. Schibri-Verlag, Berlin und Milow 2007 (ISBN 3-937895-40-x)


Konzeption und Mitherausgabe der Reihe (gemeinsam mit Gerd Koch und Bernd Ruping): „Lingener Beiträge zur Theaterpädagogik“  ab 2005 im Schibri-Verlag, Berlin und Milow.
Bisher sind acht Bände erschienen.

 

 

II. Aufsätze, Artikel, Dokumentationen (Auswahl)

 

1. Tendenzen der Literaturkritik in „Sinn und Form“. In: Sinn und Form 2/1978. S. 469 bis 475.

2. „Forum und Fest zugleich“. Über die historische Revue - eine Form des operativen Theaters. Geschichte und Anwendungsmöglichkeiten heute. (3 Teile.) In: Szene 3/83, S.14 bis 17; Szene 4/83, S.7 bis 10; Szene 1/84, S.9 bis 12.

3. Theater der sozialen Phantasie und der geschichtlichen Erfahrung. In: Sinn und Form 5/ 1983, S. 1058 bis 1068 sowie (als Nachdruck) in: Theaterarbeit in der DDR. Berlin 1988. S. 199 bis 214.

4. „Die Umsiedlerin oder Das Leben auf dem Lande“. Entstehung und Metamorphosen des Stücks. In: Weimarer Beiträge 8/ 1986, S. 1358 bis 1384.

5. Heiner Müllers „Der Lohndrücker“ - Zu verschiedenen Zeiten ein anderes Stück. In: Ingeborg Münz - Koenen (Hg.): Werke und Wirkungen. DDR-Literatur in der Diskussion. Leipzig 1977. S. 306 bis 360.

6. „Ich glaube an Konflikt, sonst glaube ich an nichts. (Heiner Müller)“ In: Geschichte und Krise des Literaturbegriffs. Berlin 1987. S. 110 bis 116.

7. Rezeptionsgeschichte als Entdeckungsgeschichte von Textschichten. In: Blätter des Deutschen Theaters. Heft 10/ 1988, S. 276 bis 289.

8. „Das Theater braucht den Widerstand der Literatur.“ Heiner Müllers Beitrag zu Veränderungen des Verständnisses von Theater von den 50er Jahren bis zur Gegenwart. In: Weimarer Beiträge 7/ 1988. S. 1156 bis 1179.

9. „Rauschen mächtiger Flügelschläge“. Zum 60. Geburtstag Heiner Müllers. In: Sonntag 2/ 1989. S. 6.

10. Frauenfiguren in den Theatertexten Heiner Müllers. (2 Teile) In: Theater der Zeit 1/1989, S. 52 bis 56 und in 2/ 1989. S. 28 bis 29.

11. „Unendliche Vielfalt ästhetischer Selbsterfahrung“. In: Zeitschrift der Humboldt - Universität . Nr. 15/16 1991, S. 9.
12. Der Fall Heiner Müller - Dokumente zur „Umsiedlerin“. Chronik einer Ausgrenzung. In: Sinn und Form 3/ 1991. S. 429 bis 486.
13. „Mein Platz, wenn mein Drama noch stattfinden würde, wäre auf beiden Seiten der Front, zwischen den Fronten, darüber.“ Über das Arbeitsprinzip der Gleichzeitigkeit bei Heiner Müller. In: Weimarer Beiträge 4/ 1991, S. 485 bis 508.
14. Fondrak bei Heiner Müller und die Volkstheater - Tradition. In: Gerd Koch u.a. (Hg.): Lach- und Clownstheater. Die Vielfalt des Komischen in Musik, Literatur, Film und Schauspiel. Frankfurt/ Main 1991, S.186 bis 192.
15. Arbeiten an einer historischen Revue. In: Korrespondenzen. Heft 9/10 1991. S. 35 bis 38.
16. Frau und Revolution bei Heiner Müller. In: Helga Grubitzsch u.a. (Hg.): Frauen - Literatur - Revolution. Pfaffenweiler 1992. S. 325 bis 339.
17. Erneutes Nachdenken über den Begriff des „politischen Theaters“. In: Bernd Ruping (Hg.): WiderWort und WiderSpiel. Theater zwischen Eigensinn und Anpassung. Hannover - Lingen 1992. S. 22 bis 31.
18. (Gemeinsam mit Gerd Koch): Ideen für Theater-Experimente nach Brecht - der einzelne in der Macht und die Macht des einzelnen. In: nach brecht. Ein almanach. Berlin 1992. S. 176 bis 183.
19. Verstreute Überlegungen über Körper, Wahrnehmung, Natur und Kultur. In: Birgit Jank u.a. (Hg.): Ganz Aug’ und Ohr. Die andere Art einer ästhetischen und sozialen Praxis. Oberhausen 1994. S.236 bis 246.
20. Personalartikel im „Lexikon zur Geschichte der sozialistischen Literatur“. Hg. von Simone Barck u.a. Stuttgart - Weimar 1994: B. v. Schweitzer (1833 - 1875) S. 429 bis 430; B. v. Strzelewicz (1857 -1938) S.459; E. Preczang (1870 - 1949) S.377 bis 378.
21. Vom Nutzen und Nachteil feministischer Ideologiekritik. In: Hansjörg Bay u.a. (Hg.): Ideologie nach ihrem „Ende“. Opladen 1995. S. 269 bis 294.
22. Mitherausgabe (gemeinsam mit Gerd Koch): Soziales Lernen und ästhetische Erfahrung. Korrespondenzen. Zeitschrift für Theaterpädagogik. Heft 23/24 1995.
23. Gespräch mit Robert von Hallberg. In: Literary Intellectuals and the Dissolution of the State. Chicago, London 1996. S. 61 bis 71.
24. Gespräch mit Heiner Müller vom 14.8.1985 (Auszug). In: Korrespondenzen Heft 27, Sept. 1996. S. 51 bis 54.
25. Komödie und Zettelkasten. In: Korrespondenzen Heft 27, Sept. 1996, S. 54 bis 55.
26. Erfahrungstransfer. Heiner Müllers „Die Umsiedlerin oder Das Leben auf dem Lande“. In: Der Deutschunterricht. (Schwerpunkt: „DDR-Literatur: Was bleibt?“) Heft 5/1996. S. 29 bis 39.
27. Explosion einer Erinnerung. Fragen und Erfahrungen aus einem ‘anderen’ Umgang mit poetischen Texten. In: „Korrespondenzen (Schwerpunkt: „Authentizität“ – Theater & Deutschunterricht). Heft 33 (15. Jg.) 1999. S. 35 bis 40.
28. Brecht und das Politische. In: „The Brecht Yearbook 24. Brecht 100 = 2000“. Wisconsin/ USA 1999. S. 311 bis 329.
29. Das Feuilleton in Ost und West. In: Le Langage et l‘ Homme. Voll. XXXIV, Nr. 2 – 3 (September 1999) Brüssel. S. 319 bis 340.
30. Der Leib und die ‘Einverleibung’ von Texten. In: Ohne Körper geht’s nicht. (Hg. von Gerd Koch; Florian Vaßen und Gabriela Naumann). Frankfurt a. M. 1999. S. 146 bis 152.
31. Bertolt Brecht und der junge Gerhart Hauptmann. „Zweifellos haftet der Ära Hauptmann etwas Kleines an“ (Brecht). Zeitschrift für Germanistik. Neue Folge . 10. Jg. Heft 1/ 2000. S. 127 bis 132.
32. Stimmung bei Brecht. Über die Produktion von Stimmungen und Atmosphären in der Theaterarbeit des späten Brecht. In: Zeitschrift für Germanistik. Neue Folge. 10.Jg. Heft 3/ 2000. S. 562 bis 578.
33. Schauspielerinnen am Beginn der Theatermoderne um 1890 – ästhetische Ansprüche und soziale Realitäten. In „FrauenTheaterFrauen“. Recherchen 5. Hg. von Barbara Engelhardt u.a. Berlin 2001. S.35 bis 46.
34. Vom medialen Umgang mit der Intimität heute und vor 100 Jahren. In: Das intellektuelle Europa der Jahrhundertwenden. Hg. von Barbara Surowska. Warszawa 2001. S.131 bis 145.
35. „Intimität/ intim“. Stichwort-Artikel für das Wörterbuch „Ästhetische Grundbegriffe. Historisches Wörterbuch in 7 Bänden“. Hg. von Karlheinz Barck, Martin Fontius, Dieter Schlenstedt, Burkhart Steinwachs und Friedrich Wolfzettel, Band III, Metzler-Verlag, Stuttgart 2001. S. 175 bis 195.
36. (gemeinsam mit Inge Münz-Koenen und Justus Fetscher:) Archäologie der Moderne im Grabungsquerschnitt: Fundorte und Fundstücke. Sowie: Archäologie der Moderne. Eine neue Sinneskultur im frühen 20. Jahrhundert. In: Trajekte. Newsletter des Zentrums für Literaturforschung. Heft 5 (3.Jg.) 2002. S.29 bis 34 und S. 39.
37. Wörterbuchartikel (unter anderem): „Avantgarde“ (S. 36 bis 39), „Didaktisches Theater“ (S. 77 bis 79), „Theatrum Mundi“ (S. 336), „Volksbühne“ (S. 342 bis 344), „Zimmertheater“ (S. 359 bis 361) in: Gerd Koch, Marianne Streisand (Hg.): Wörterbuch der Theaterpädagogik. Berlin und Milow 2003.
38. Bertolt Brecht: Schriften zu Kunst und Literatur 1947 –1956. In: Jan Knopf (Hg.): Brecht – Handbuch. Bd. 4. Schriften. Journale. Briefe. Stuttgart Weimar 2003. S.366 bis 377.
39. Strindbergs Entwurf einer „Ästhetik der Intimität“ und ihre Realisierung bei Max Reinhardt. In: Kirsten Wechsel/ Lill-Ann Körber (ed.): Strindberg and His Media. Proceedings of the 15. International Strindberg Conference. Leipzig und Berlin 2003. S.147 bis 172.
40. Heiner Müller: Die Korrektur. In: Hans-Thies Lehmann, Patrick Primavesi (Hg.): Heiner Müller Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. Stuttgart Weimar 2003. S.235 bis 243.
41. Weitermüllern. Marianne Streisand, Richard Herzinger, Bert Koß´und Joachim Lehmann im Gespräch. In: Frank Hörnigk (Hg.): Kalkfell Zwei. Berlin 2004. S. 142 bis 147.
42. Theaterraum und Archäologie der Theaterpädagogik. In: Gerd Koch u.a. (Hg.): Theaterarbeit in sozialen Feldern. Frankfurt am Main 2004. S. 70 bis 79.
43. Eine kleine Begriffsgeschichte der Intimität. In: psychosozial. Schwerpunktthema: Die Intimisierung der Öffentlichkeit. Zur Psychologie und Politik eines Strukturwandels. Hg. von Hans-Joachim Busch und Angelika Ebrecht. 28. Jg. Nr. 99, Heft1. 2005. S.11 bis 26.
44. Pathosformeln: Das Leiden im Rücken des Darstellers. In: Sabine Flach, Inge Münz-Koenen, Marianne Streisand (Hg.): Der Bilderatlas im Wechsel der Künste und Medien. München 2005. S. 153 bis 180.
45. Für eine Archäologie der Theaterpädagogik (S. 434 bis 437), Fundstück Begriff/ Begriffsgeschichte (S. 442 bis 449), Interviews mit Horst Hawemann (S. 221 bis 238), Peter Steineke (S. 297 bis 310), Florian Vaßen (S. 327 bis 346) , Gerd Koch (S. 253 bis 268). In: Marianne Streisand, Ulrike Hentschel, Andreas Poppe, Bernd Ruping (Hg.): Generationen im Gespräch. Archäologie der Theaterpädagogik. Berlin und Milow 2005.
46. Brecht und der Theatersport. In: Sebastian Kleinschmidt/ Therese Hörnigk (Hg.): Brecht und der Sport. Brecht Dialog 2005. Recherchen31. Theater der Zeit. S.91 bis 101.
47. Kulinarisches Theater und das Kulinarische auf dem Theater. In: Spiel & Bühne. 33.Jg., Heft 3/ 2005, S. 6 bis 11.
48. Intimität. In: Achim Trebeß (Hg.): Metzler Lexikon Ästhetik. Kunst, Medien, Design und Alltag. Stuttgart 2006.
48. Heiner Müller. In: Michael Opitz/ Michael Hofmann (Hg.): Metzler Lexikon DDR-Literatur. Stuttgart 2009. S. 226 bis 230.
49. Erzählen und Stimme. In: Ulrike Hentschel, Gundel Mattenklott (Hg.): Erzählen. Narrative Spuren in den Künsten. Milow. Strasburg 2009. S.34 bis 59



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