Studium

Das Studienprogramm hält sowohl künstlerisch-praktische als auch methodisch-didaktische Lehr- und Lernbereiche vor. Daneben führt es ein in die Theorie und Geschichte des Theaters und in die Praxis des Kulturmanagements. Der Wahlpflichtbereich und die offenen Wahlangebote sowie das Eigenprojekt dienen der Ausbildung eines individuellen ästhetischen und pädagogischen Profils des Studierenden.

 

Grundsätzlich gilt: Im Wechselspiel von Anschauung und eigenem Erleben, kritischer Reflexion und eigenem Erproben werden theaterpädagogisches Wissen und Handlungskompetenz erworben.

 

Das Studium orientiert sich sowohl an den historisch vielfältigen Ausprägungen theaterpädagogischer Lehr- und Lernformen und ihren klassischen Spielräumen, als auch an den sich wandelnden gesellschaftlichen Bedarfen und den sich um diese Bedarfe entwickelnden Berufsfeldern und fachlichen Profilierungen. Interdisziplinarität, polyästhetische Durchlässigkeit und synergetische Kooperation mit anderen Berufsgruppen und Arbeitsfeldern gehören zum Selbstverständnis dieses Programms.

 

Praxisbezug als ein zentrales Anliegen

 

Der Praxisbezug ist ein zentrales Anliegens des BA-Studiengangs Theaterpädagogik. Er wird gewährleistet sowohl durch spezifische Praktika, Unterrichtsreihen und künstlerisch bzw. soziokulturelle Projekte als auch durch ein permanentes Durchdringen aller Modulgruppen nach Maßgabe von praktischen, sinnlich-erfahrungsbezogenen und kognitiven Lehr- und Lerninhalten.

 

Die durchgängige Bezugnahme aller Theorie und Fachinhalte auf Praxis hin wird u.a. gewährleistet durch Kooperationen mit gesellschaftlich relevanten Partnern aus dem Bereich Pädagogik/ Schule (u.a. Gesamtschule Emsland), der ästhetisch-kulturellen Bildung (TPZ Lingen), der Kunstinstitution Theater (Städtische Bühnen Osnabrück bzw. Arbeitskontakte zu weiteren bedeutenden Theatern z.B. in Berlin) und der Unternehmensberatung (HEPP - Gesellschaft für Unternehmensimpulse, Münster).

 

Weitere Kooperationspartner sind hier zu finden.